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Die Musik entfaltet sich aus ihm heraus

Konzert Martin Herberg als musikalischer Botschafter

[10.03.09] - Lohr. "Da nahm er seine Gitarre." Von diesem Moment an war das Publikum fasziniert von Martin C. Herberg. Im Josefskeller des Weinhauses Mehling zog der Kultgitarrist am Freitagabend ganz neue Saiten auf und entführte die Zuhörer in Klangwelten, die an Intensität und Perfektion kaum zu überbieten sind. Die Musik entfaltet sich aus ihm heraus.

Brillante Fingerfertigkeit bei rasantem Tempo in einem Konzert von hoher musikalischer Qualität:Sologitarrist Martin C. Herberg, live im Josefskeller des Weinhauses Mehling.

Herberg, geboren im Ruhrgebiet und in Wuppertal lebend, machte seinem Namen als "Saitenwundermann" alle Ehre. Klangmalerische, sphärische Eigenkompositionen und kapriziöse Interpretationen legendärer Klassiker der U- und E-Musik bestimmen sein Programm. Die Musik ist in ihm und entfaltet sich aus ihm heraus. Er erzählt Geschichten, die tief berühren und zaubert mit seiner Bühnenpräsenz seit über 30 Jahren eine fesselnde Klangkulisse. Sechs Gitarren, eine Mundharmonika und ein Synthesizer sind sein Handwerkszeug.
Ein Kleinod ist seine "Paradise"
aus der Schweiz, die jährlich in begrenzter Stückzahl gebaut wird. Ein kleines Holzstück -zwischen die Saiten gespannt - verwandelt die Gitarren in ein Banjo oder Ragtime-Klavier.

Damit gehen scheinbar mühelose Perfektion, explosives Gitarrenspiel sowie Technik Hand in Hand. Er demonstriert die Kunst des "sechssaitigen Orchesters" und vereint mit künstlerischer Reife verschiedene Stilrichtungen wie Rock, Blues oder Flamenco zu einem konformen Gleichen.

Multikulturell sein Repertoire, in dem legendäre Klassiker wie "Lady Madonna" der Beatles oder "Paint it black" der Rolling Stones ihren festen Platz haben. Mit melancholischer, sonorer Stimme beschreibt er "Anna-Marie" oder nimmt die Zuhörer mit zu einer ruhig sprudelnden Quelle, die ineinem tosenden Wasserfall endet. Herberg haucht dem Klangpanorama stimmlich Leben ein und holt Meeresrauschen und Mövengeschrei in den Josefskeller.
Folklore wie "Ireland revisited" und der "Säbeltanz" des russischen Komponisten Aram Khatchaturian endet nach ruhigen, gezupften Tonfolgen in temperamentvollen Passagen mit Klopfen, Schlagen und elektronischen Effekten.
"Road movie" beschreibt turbulent das Leben unterwegs, das auch für den Künstler selbst bezeichnend ist: Avancierte er doch bei 2500 Auftritten in Europa und Nordamerika vom Geheimtipp zum Kultgitarristen.
Zwischendurch legt er sich die Gitarre auf den Schoß und spielt nicht auf, sondern mit dem Instrument. Zum Abschluss lässt Herberg das skandinavische Polarlicht aufblitzen. Seine Botschaft war beim Publikum angekommen und wurde mit großem
Applaus honoriert.

gbü in MAIN-ECHO

[Presse-Übersicht]

Tourdaten

15.08.20
Wuppertal
27.08.20
Born
29.08.20
Heiligengrabe OT Jabel
Lonesome Loser Records • Scheibenstraße 9 • 42115 Wuppertal